Thema: Wagenbreite – Die verwirrende Informationspolitik der Hochbahn

Update 10.01.2017: Das war eine schwere Geburt: 8 Monate brauchte die Hochbahn, um sich dazu durchzuringen, die Öffentlichkeit über die Entscheidung der Wagenbreite zu informieren. Gestern berichtete nahverkehrhamburg.de darüber, die Mopo hat heute nachgezogen. Im Dunkeln bleibt weiterhin, warum dieses Verwirrspiel nicht schon im Oktober 2016 beendet wurde – wenigstens bestätigte Herr Kreienbaum endlich, dass die Entscheidungsfindung bereits lange vor dem Abendblatt-Artikel und seinem Interview mit der Elbvertiefung (siehe unten) abgeschlossen war. Vielleicht hat ja dieser Artikel dabei geholfen, die Öffentlichkeitsarbeit der Hochbahn zu „verbessern“. Um verlorenes Vertrauen wieder herzustellen müsste die Hochbahn sehr viel offener werden…

Nach der Veröffentlichung der Machbarkeitsuntersuchung U5 Ost gab es ein Presseecho, das sich vor allem an einem Punkt rieb: Die Züge der geplanten Linie U5 könnten eine andere Breite bekommen als die übrigen Hamburger U-Bahnen und somit zum Bestandsnetz und der bestehenden Infrastruktur inkompatibel sein.

Im Hamburger Abendblatt vom 17.10.2016 gab es dazu einen Artikel, in der sich Politiker der Grünen, der CDU und der Linken über das für und wider größerer Wagenbreiten äußerten. So exponiert wurde dieses Thema in der Machbarkeitsuntersuchung doch gar nicht thematisiert?

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Warum es wichtig ist, beim U-Bahn-Bau Abstand zu Wohngebäuden zu halten

Es geschieht zum Glück selten, aber es ist leider nie auszuschließen. Dort, wo Grundwasser vorhanden ist und gebaut wird, sucht sich das Wasser seinen Weg in die Baugrube. Abdichtungsmaßnahmen sind im Normalfall nie zu 100% wirksam, das anfallende Sickerwasser wird deshalb laufend abgepumpt. Problematisch wird es, wenn durch nachfließendes Grundwasser Gebäude nach und nach unterspült werden, bis die Stabilität verlorengeht. Jeder, der schon einmal versucht hat am Strand einen „Burggraben“ auszuheben, kennt das Problem.

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Aktivitäten in der Rungestraße

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In der Rungestraße neben dem Hartzloh-Spielplatz steht seit Anfang der Woche ein Bohrwagen. Dienstag um die Mittagszeit war ein Vermessungsteam vor Ort.

Dieser Standort ist einer von zwei angedachten Alternativen, die die Hochbahn beim Bürgerdialog am 19. September in ihrer Präsentation zeigte. Der Hartzlohplatz mit dem angrenzenden Schumacher-Bau, dem Spielplatz und der angrenzenden Allee steht als Ensemble unter Denkmalschutz.